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Wandern und Pilgern im Quellenviertel

Zwischen Waldwegen, Kirchtürmen und stillen Bankerl’n findet ma oft genau das, wonach ma gar nicht gesucht hat.

Im Quellenviertel geht keiner nur von A nach B.
Da geht ma los, weil der Kopf voll ist. Oder das Herz. Manchmal auch einfach, weil’s draußen nach Wald riecht und der Himmel endlich wieder blau is.

Zwischen sanften Hügeln, kleinen Wallfahrtsorten, aussichtsreichen Wegen und ehrlichen Wirtshäusern wird Wandern schnell zu mehr als Bewegung. Da wird geredet, geschwiegen, gestaunt. Und manchmal auch einfach nur geschnauft – bergauf is hoid bergauf.

Ob gemütliche Runde durch den Hausruckwald, stille Wege entlang der Flüsse oder ein Stück am europäischen Pilgerweg VIA NOVA: Im Quellenviertel findest du Plätze zum Weitergehen und Ankommen zugleich.

Und wenn der Tag langsam leiser wird, wartet irgendwo sicher schon a guade Jausn. Sche, dass’d då bist.

Mann und Frau sind sportlich gekleidet; er trägt einen Rucksack; sie stehen auf einer Anhöhe mit Blick in das Innvierteler Hügelland; man erkennt hinter dem Nebel einen Kirchturm und das Gebirge; beide mit Rücken zur Kamera, Mann zeigtmit rechter Hand in die Weite;
Via Nova im Quellenviertel
Auf der Via Nova gehst du Schritt für Schritt Richtung Ruhe, Begegnung und a bissl näher zu dir selbst.
© Foto Quellenviertel_Matthias Klugsberger Junges Pärchen beim Wandern blickt über eine Wiesenlandschaft
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Ein Naturium Guide beim Wandern mit Gästen in einem Wald im Europareservat Unterer Inn.
Geführte Wanderungen
Mit Menschen unterwegs, die sich auskennen: Geführte Wanderungen im Quellenviertel zeigen dir Natur, Geschichten und besondere Plätze.
© Foto Oberösterreich Tourismus/SINNVIERTEL Tourismus/Tom Son Ein Naturium Guide beim Wandern mit Gästen in einem Wald im Europareservat Unterer Inn.
Zwei Männer in sportlicher Kleidung studieren eine Landkarte. Sie sind umgeben von Schilf und Bäumen.
Alle Wanderwege
Von kurzen Spaziergängen bis zu aussichtsreichen Tagestouren: Entdecke alle Wanderwege im Quellenviertel.
© Foto LEADER Mitten im Innviertel, Matthias Klugsberger Bewegungs-Arena Innviertel
Eine Familie wandert am Rande des Waldes. Man sieht, wie sie sich von der Kamera weg entfernen.
Familienwanderwege
Gemütlich unterwegs statt Gipfelstress: Familienwanderwege im Quellenviertel bieten Natur, Ruhe und Wege für Groß und Klein.
© Foto_Quellenviertel_Matthias Klugsberger Eine Familie wandert am Rande des Waldes. Man sieht, wie sie sich von der Kamera weg entfernen.
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Eine Familie wandert auf einem Wiesenweg auf einer Waldlichtung.
Bewegungsarena Innviertel
Rauf aufs Rad, rein in die Natur: Die Bewegungsarena Innviertel bringt Bewegung in Beine und Kopf.
© Foto_Quellenviertel_Matthias Klugsberger Eine Familie wandert auf einem Wiesenweg auf einer Waldlichtung.

Beim Wandern im Quellenviertel geht’s selten um höher, schneller, weiter. Eher ums Durchatmen, Umschauen und Draufkommen, wie guad sich draußen anfühlt.
Eine goldfarbene Skulptur steht auf einem Platz mit Kiesboden vor Feldern und Wald. Im Hintergrund zieht sich ein großer Regenbogen über die Landschaft unter dunklem Himmel.
Themenwanderwege
Mehr als nur Strecke: Die Themenwanderwege im Quellenviertel verbinden Natur, Geschichten und besondere Plätze entlang des Weges.
© Quellenviertel/Brothers Eine moderne Skulptur auf einem Steinsockel steht vor einer ländlichen Landschaft, während sich ein großer Regenbogen über Wiesen und Wald spannt.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wandern im Quellenviertel heißt: raus aus dem Alltag, rein ins Schritttempo. Sanfte Hügel, Waldwege, Wiesenpfade, Streuobstwiesen, Flusslandschaften, kleine Orte und historische Städte sorgen dafür, dass man nicht nur Kilometer macht, sondern auch was sieht. Und wenn unterwegs eine Bank, ein Gasthaus oder ein Aussichtspunkt auftaucht: stehenbleiben. Des g’hört so.

Beides. Es gibt gemütliche, überwiegend flache Wege für Spaziergänge, Themenwege und Stadtwanderungen, aber auch längere Routen und Weitwanderwege. Rund um Bad Schallerbach, Gallspach, Geboltskirchen, Grieskirchen, Haag am Hausruck, Rottenbach und Wallern führen rund 55 Wanderwege auf 348 Kilometern durch hügelige Landschaft, Waldwege, Wiesenpfade, Orte und aussichtsreiche Kämme.

Zu den wichtigen Pilgerwegen zählen der Marien-Wanderweg, die VIA NOVA, der Innviertler Jakobsweg, der St. Rupert Pilgerweg, der Wolfgangweg und der Arnoweg. Sie verbinden Natur, Kultur, Kirchen, Kapellen, Klöster und Wallfahrtsorte. Da geht’s nicht nur um die Füße. Da geht’s auch um den Kopf. Und manchmal um die Seele.

Die VIA NOVA ist ein europäischer Pilgerweg durch Deutschland, Österreich und Tschechien. Sie wurde 2005 eröffnet und ist insgesamt etwa 1.200 Kilometer lang. Der Weg verbindet Pribram in Böhmen, St. Wolfgang im Salzkammergut und Weltenburg an der Donau. Er ist international und überkonfessionell gedacht: offen für alle Menschen, die aufbrechen und gehen wollen.

Der Marien-Wanderweg verbindet die alten Wallfahrtsorte St. Marienkirchen am Hausruck und Altötting. Er eignet sich sowohl für abschnittsweise Tageswanderungen als auch als Weitwanderweg. Die Route führt durch wunderbare Landschaften, teils weit abseits von Siedlungen, vorbei an Kirchen, Kapellen, Klöstern und Wallfahrtsorten.

Der Marien-Wanderweg führt von St. Marienkirchen am Hausruck über Maria Schmolln bis nach Altötting. Mit 130 Kilometern auf 7 Etappen mit 1.887 Höhenmeter aufwärts und 2.002 Höhenmeter abwärts ist er kein Spaziergang zum Semmerlholen, aber gut machbar, wenn man ihn ordentlich plant.

Nein. Der Marien-Wanderweg ist ausdrücklich kein Radweg. Er ist fürs Wandern und Pilgern gedacht.

Eine gute Vorbereitung ist wichtig, weil der Weg oft durch Landschaften weit abseits von Siedlungen führt. Ausreichend Proviant und Getränke sollte man unbedingt mitnehmen. Der Startpunkt liegt in St. Marienkirchen am Hausruck, etwa 10 Kilometer von Ried im Innkreis entfernt; beim Gemeindeamt gibt es Parkplätze. Mehrere Zwischenstationen sind mit öffentlichen Bussen erreichbar, manche Beherberger bieten auch Abhol- und Zubringerdienste zum Weg an.

St. Marienkirchen am Hausruck, Maria Schmolln und Altötting prägen den Weg besonders. Maria Schmolln liegt etwa auf halber Strecke und gilt als bedeutender Wallfahrtsort. Altötting mit der „Schwarzen Madonna“ in der Gnadenkapelle ist seit vielen Jahrhunderten ein wichtiges geistliches Zentrum und Ziel zahlreicher Pilger.

Der Innviertler Jakobsweg ist Teil des bekannten Jakobswegenetzes und verbindet Passau und Salzburg. Er führt durch malerische Landschaften und zu historischen Stätten. Am Weg begegnet man alten Kirchen und Klöstern, die von der Pilgertradition der Region erzählen.

Für Familien sind Themenwege, Naturlehrpfade und erlebnispädagogische Waldwege besonders geeignet. Beispiele sind „Im Wald der Kinder“ in Zell am Pettenfirst, der Naturerlebnisweg Fuxi in Vöcklabruck und Themenwege mit Stationen, Spielen und Lehrtafeln. Da wird den Kindern nicht so schnell fad. Den Erwachsenen übrigens auch nicht.

Ja. Die Agerufer Runde in Schwanenstadt ist ein gutes Beispiel: 4 Kilometer lang, rund 57 Minuten Gehzeit, kinderwagentauglich, mit direkter Parkmöglichkeit und eingeschränkt rollstuhltauglich. Der Rundweg führt auf breitem, schattigem Schotterweg zu beiden Seiten des Agerufers entlang. Hinweistafeln geben Einblicke in Tier- und Pflanzenwelt.

Ja. Der Hörspaziergang Schöndorf in Vöcklabruck ist 2,3 Kilometer lang, dauert rund 33 Minuten, ist sehr leicht, kinderwagentauglich und rollstuhltauglich. Er startet und endet beim Unteren Stadtturm. Dazu gibt es Informationen zu 23 Stationen, entweder über Broschüre und Audioguide oder über die Hearonymus-App am Handy. Auch der Haager Lies Geh- und Radweg ist durch die geringe Steigung gut geeignet: 22 Kilometer auf einer ehemaligen Bahntrasse von Haag am Hausruck nach Neukirchen bei Lambach.

Da gibt’s einiges. Der Naturerlebnisweg Fuxi in Vöcklabruck führt durch den Pfarrerwald und lässt die Vielfalt des Waldes entdecken. Mehrere Rastplätze laden zur Pause ein. Der Hörspaziergang Schöndorf verbindet Stadtgeschichte, Musik und Sehenswürdigkeiten. Entlang des Marien-Wanderwegs informieren Tafeln über Marienkräuter, die auch im Klostergarten Maria Schmolln und im Hildegard-Heilkräuterschaugarten in Kirchberg zu sehen sind.

Der Wald ist Lebensraum, nicht nur Kulisse fürs schöne Foto. Bitte auf ausgewiesenen Wegen bleiben, Tiere nicht stören, Pflanzen und Pilze schonen, Müll wieder mitnehmen und forstwirtschaftliche Sperren beachten. Grillen und offenes Feuer sind im Wald verboten. Hunde bitte an die Leine nehmen, Hinterlassenschaften wegräumen und bei Spielplätzen die Beißkorbpflicht beachten. Radfahren und Reiten ist nur auf geeigneten oder ausgeschilderten Wegen erlaubt. Besonders in der Brut- und Setzzeit von April bis Juni brauchen Wildtiere Ruhe. Hüft’s net, schådt’s net – aber in dem Fall hüft’s wirklich.