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Naturräume im Quellenviertel

Draußen sein. Durchatmen. Und einfach losgehen.

Im Quellenviertel zeigt die Natur gern, was sie kann. Mal ruhig und still im Moor. Mal lebendig entlang der Flüsse. Und dann wieder tiefgrün mitten im Wald. Genau diese Vielfalt macht die Naturräume der Region besonders.

Zwischen sanften Hügeln, kleinen Bächen, weiten Auen und schattigen Wäldern findet ma Plätze, an denen der Alltag schnell leiser wird. Da raschelt’s im Unterholz, irgendwo glitzert das Wasser und manchmal hört ma außer Vogelgezwitscher einfach gar nix mehr.

Eine Frau geht mit Wanderstock auf einem Holzsteg durch eine Moorlandschaft bei Sonnenuntergang. Die Umgebung ist von warmem Abendlicht beleuchtet.
Moorlandschaften
Zwischen Nebelschwaden, stillen Wegen und seltenen Pflanzen zeigen die Moorlandschaften im Quellenviertel ihre ruhige, geheimnisvolle und wilde Seite.
© Quellenviertel/Eva Wöckl Eine Frau wandert bei Abendlicht auf einem Holzsteg durch eine weite Moorlandschaft. Die tief stehende Sonne taucht die Natur in warmes goldenes Licht. Interreg Digitalisierungsoffensive - BA0100099
Breiter Fluss mit steiniger Landzunge im Vordergrund. Auf der rechten Seite erheben sich helle Felswände und bewaldete Hänge unter leicht bewölktem Himmel.
Wasser im Quellenviertel
Flüsse, Seen und stille Uferplätze machen das Quellenviertel zum perfekten Ort für Abkühlung, Naturmomente und entspannte Auszeiten draußen.
© Quellenviertel/Brothers Flusslandschaft mit steiniger Uferböschung, ruhigem Wasser und markanten hellen Felswänden. Bäume rahmen die Naturkulisse unter blauem Himmel ein. Salzachdurchbruch
Wälder im Quellenviertel
Zwischen Hausruckwald und Kobernaußerwald warten stille Wege, frische Waldluft und jede Menge Platz zum Durchatmen und Runterkommen.
© Um uns surren die Windräder um die Wette. Gleich mehrere gut ausgeschilderte Wander- und Radwege rund um den Windpark bieten ein ideales Freizeiterlebnis für die ganze Familie. Am Themenweg Klima und Energie erfährt man anhand eines...
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Eine Frau erklärt Kindern Naturmaterialien und beleuchtet ein kleines Objekt mit einer Taschenlampe. Die Kinder schauen interessiert zu und halten Lupen.
Naturführungen
Mit offenen Augen durch Auen und Moor. Bei den Naturführungen gibt’s seltene Tiere, spannende Geschichten und jede Menge frische Luft dazu.
© Quellenviertel/Eva Wöckl Eine ältere Frau zeigt mehreren Kindern bei einer Naturaktivität kleine Fundstücke mit einer Taschenlampe. Die Kinder beobachten aufmerksam und halten Lupen in den Händen. Interreg Digitalisierungsoffensive -...

Draußen sein. So wie’s dir passt.

Radeln durch sanfte Hügel.
Zu Fuß durch Wälder und über Wiesen.
Am Pferderücken den nächsten Horizont entdecken.

Im Quellenviertel gibt’s nicht den einen Weg.
Sondern viele.

Natur, die Platz lässt.
Für Tempo, für Ruhe – und für alles dazwischen.

Drohnenaufnahme eines großen Flusses mit verzweigten Seitenarmen, bewaldeten Inseln und Aulandschaft. Im Hintergrund liegt eine Stadt unter blauem Himmel.
Europa Reservat Unterer Inn
Seltene Vögel, ruhige Auen und Wege direkt am Wasser. Da draußen wird’s still im Kopf und weit ums Herz.
© Quellenviertel/Brothers Luftaufnahme einer weit verzweigten Flusslandschaft mit dicht bewachsenen Inseln und Auwäldern. Der breite Strom schlängelt sich durch die grüne Natur bis zur Stadt am Horizont.

Häufig gestellte Fragen

Moor, Wasser, Auwald, Hügel, Hochwald und Seen liegen hier ziemlich nah beieinander. Das Quellenviertel ist kein Naturraum von der lauten Sorte. Eher einer, der einen langsamer werden lässt: am Moorsteg, am Inndamm, im Wald oder am Seeufer.

Das Ibmer Moor. Es gilt als Österreichs größter zusammenhängender Moorkomplex und ist ein Naturschutz- sowie NATURA-2000-Gebiet. Es gehört zum Ibm-Bürmoos-Weidmoos-Komplex und ist ein sehr naturnaher Moorraum mit Nieder-, Übergangs- und Hochmoorbereichen.

Am Moorlehrpfad geht es durch stimmungsvolle Moorlandschaft, über Holzwege, vorbei an Streuwiesen, Wasserläufen und Aussichtspunkten. Wer mehr wissen will, geht mit fachkundiger Begleitung hinaus: Da erfährt man, wie ein Moor entsteht, warum es fürs Klima wichtig ist und welche Tiere und Pflanzen hier daheim sind.

Im Ibmer Moor wachsen seltene Gräser, Orchideen und Blütenpflanzen. Besonders spannend ist der fleischfressende Sonnentau. In den Niedermoorbereichen finden sich prächtige Blumen, in den Hoch- und Zwischenmoorbereichen wird es stiller, mooriger, ein bisserl geheimnisvoller.

Das Ibmer Moor beherbergt ein bedeutendes Wiesenbrütergebiet Oberösterreichs. Weidmoos und Pfeiferanger gelten als hochwertige Vogelschutzgebiete. Im Weidmoos, einem ehemaligen Torfabbaugebiet, finden heute rund 200 seltene Vogelarten Rückzugsraum.

Ja. Der kleine Rundweg am Moorlehrpfad ist teilweise barrierefrei ausgebaut und führt auf rund 1,2 Kilometern durch Zwischen- und Hochmoorbereiche. Auch im Weidmoos gibt es einen barrierefreien, etwa 1,5 Kilometer langen Moorlehrpfad sowie einen Aussichtsturm.

Zu den Badeseen und Ausflugszielen zählen der Heratingersee, auch Ibmersee genannt, der Höllerer See, der Holzöstersee, Mattsee und Grabensee. Dazu kommen Leitgeringer See, Wöhrsee und Waldsee auf der bayerischen Seite. Der Heratingersee ist mit 32 Hektar der größte See, der ganz in der Region liegt.

Zum Baden und Erholen laden unter anderem Höllerer See, Heratingersee, Holzöstersee, Mattsee und Grabensee ein. Rund um die Seen gibt es Strandbäder, Liegeflächen und Naturplätze zum Durchschnaufen. Der Holzöstersee ist ein besonders warmer Badesee.

Ja. In Geboltskirchen liegt der Badesee Leithen, der mit Bademöglichkeit, Kiosk und öffentlichem Grillplatz in den Daten genannt wird. Rund um Grieskirchen gibt es zudem den Enserteich, in dem größere Fischarten wie Karpfen, Brachsen und Amurfische vorkommen.

Inn, Salzach und Mattig prägen große Teile der Wasserlandschaft. Dazu kommen die Trattnach, der Schwemmbach und weitere kleinere Gewässer. Jeder Fluss hat seinen eigenen Charakter: der Inn groß und mächtig, die Salzach mit Schotterbänken und Steilufern, die Mattig sanfter wirkend, aber wasserreich und landschaftsprägend.

Das Europareservat Unterer Inn ist ein international bedeutender Naturraum. Mehr als 300 Vogelarten wurden dort beobachtet; viele nutzen das Gebiet zum Brüten, Überwintern oder als Rastplatz auf dem Vogelzug. Inseln, Schlickbänke, Schilfufer, Auwälder und Stauseen machen den Unteren Inn zu einem echten Vogelparadies.

Das Naturium am Inn ist ein grenzüberschreitendes Besucher-, Naturschutz- und Umweltbildungszentrum. Es bietet Ausstellungen, Erlebnisstationen, Führungen und Programme für Gruppen, Schulen und Kindergärten. Naturium-Guides zeigen die Lebensräume am Unteren Inn und machen Flora, Fauna und Vogelwelt greifbar.

Ja, sehr gut. Besonders im Frühling und Herbst rasten zehntausende Zugvögel an den Innstauseen. Bei Führungen geht es etwa an Stauseen, Dämme und Auenbereiche; Ferngläser können bei bestimmten Führungen ausgeliehen werden. Wer selber eines hat: mitnehmen. Schadet nicht.

Der Hausruck ist eine über 30 Kilometer lange Hügelkette im Alpenvorland. Gemeinsam mit dem angrenzenden Kobernaußerwald zählt dieses Waldgebiet zu den großen zusammenhängenden Waldlandschaften Europas. Es ist ein Raum für Wandern, Radfahren, Reiten, Frischluft und Stille. Also genau das, was man sucht, wenn einem der Alltag zu laut wird.

Der Göblberg ist mit 801 Metern der höchste Punkt im Waldgebiet rund um den Hausruck. Auf dem Aussichtsturm wartet nach über 200 Stufen ein weiter Rundblick über Wälder, Wiesen, Hügel und bis zu den Bergen. Für Wandernde, Radfahrende und Reitende ist er ein markanter Natur- und Aussichtspunkt.

Der Wald ist Lebensraum. Deshalb gilt: auf den erlaubten Wegen bleiben, Tiere nicht stören, keinen Müll liegen lassen, kein offenes Feuer machen und Hunde an die Leine nehmen. Radfahren und Reiten sind nur auf geeigneten oder ausgeschilderten Wegen erlaubt. Des g’hört so. Und der Wald dankt’s.